Placement gruppe

Manfred Wakolbinger stellt sich dem dreidimensionalen Abenteuer und untersucht in seinen Arbeiten die persönliche Beziehung zur physischen Welt. Im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung steht für Wakolbinger der Versuch, eine skulpturale Sprache für Kommunikation zu entwerfen. Jede Entwicklung seiner Arbeit ist inspiriert von der kontinuierlichen Auseinandersetzung und Reflexion über die darstellerischen Möglichkeiten der Skulptur und die Kraft elementarer Formen. In den letzten Jahren schuf Wakolbinger seine Objekte zunächst am Computer und ließ sie dann mittels Fotografie gewissermaßen virtuell mit verschiedenen landschaftlichen oder urbanen Räumen interagieren, so dass sie manchmal pittoresk deplatziert erscheinen, oft aber auch auf unerwartete Weise mit ihrem „exotischen“ Umfeld formal korrespondieren.