Jagannath Pandas Arbeiten porträtieren seinen derzeitigen Wohnort Gurgaon, einen stetig wachsenden Vorort von Neu Delhi und illustrieren die dortigen Spannungen, hervorgerufen durch Überentwicklung und Bebauung, welche natürliche Lebensräume zerstören und gleichzeitig eine unzureichende Infrastruktur aufzeigen noch bevor deren Fertigstellung erfolgt ist.
Die für Panda charakteristische Collagen Technik wird in den neuen Arbeiten fortgeführt. Brokatstoffe und Ornamente werden in die Gemälde und Skulpturen integriert, meist als Imitation von Tierhäuten, Vogelfedern oder Laubwerk um sie ihrer künstlichen, urbanen Umgebung anzupassen. Pandas Tiere agieren in den Gemälden und Skulpturen als Geister der Vergangenheit. Der Akt des Schmückens der Tiere mit festlichen Stoffen erinnert an traditionelle Rituale bei denen Verstorbene bekleidet werden, zum einen um ihr Leben zu feiern und zum anderen um die Chancen auf ein seichtes Leben nach dem Tod zu erhöhen.
Die Arbeit „Fatal Sublime“ die bei der Ausstellung bei Artemons Contemporary angeboten wird hat bei mehreren internationalen Ausstellungsprojekten für Aufsehen gesorgt.