Huber Schmalix Waterfall 175 x 130cm l auf Leinwand 2015

Hubert Schmalix wurde am 17. Dezember 1952 in Graz geboren, von 1971 bis 1976 studierte er Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien.

Seine ersten Ausstellungen hatte er Ende der 70er Jahre im Wiener Künstlerhaus und in der Galerie Ariadne. 1978 wurde im Joanneum Ecksaal, einer Dependance der Neuen Galerie Graz, die erste Personale des damals 26-jährigen Absolventen der Wiener Kunstakademie konzipiert. Bereits zwei Jahre später erhielt Schmalix die Einladung zur "Aperto", dem Forum für junge Künstler an der Biennale von Venedig, die den internationalen Durchbruch brachte.

 Zusammen mit Künstlern wie Alois Mosbacher, Siegfried Anzinger und Herbert Brandl war er in den 80er Jahren Teil der Bewegung der "Neuen Wilden Malerei", die sich als Reaktion auf den vorherrschenden Konzeptualismus formierte. Später wird der Malvorgang konstruktiv-konzentrierter. Der Künstler versteht die Bildfläche als Arrangement von Farbflächen zwischen Figuration und Abstraktion. Grazile Figuren werden zu formalen Inseln, umgeben von großzügigen, monochromen Zonen. Schmalix’ Verabschiedung von der „neuen wilden Malerei“ eröffnet ihm neue Möglichkeiten, seine bildliche Syntax auszubauen, sein Vokabular zu konzentrieren und in immer neuen „Bild-Texten“ durchzuspielen.

1987 übersiedelte der Maler nach Los Angeles; seit 1997 hat Schmalix auch eine Professur an der Akademie der Bildenden Künste inne, 1998 erhielt er den Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst.

Unter anderem gestaltete Schmalix die Pfarrkirche St. Paul in Salzburg, 2008 verhüllte er den Wiener Ringturm mit einem Blumenstillleben. Er ist regelmäßig in wichtigen österreichischen und internationalen Ausstellungen vertreten.